… …; jetzt kommt es einzig und allein auf unsere Arbeit an!  
(Aussage eines Gärtners im Niger)

Im Jahr 2010 durften wir einen sehr schönen Kontakt zu Irhya und Marianne Mahamadou-Sterchi knüpfen. Sie gehören zur ETG Zürich. Ihr Ziel ist, nicht nur das gewaltige Projekt Gottes in die Tamajaq-Sprache zu übersetzen, sondern dem Evangelium durch soziale Projekte auch Hände und Füsse zu geben.

Auf Anfrage des Missionsteams der ETG Zürich unterstützt die HILFE seither verschiedene Projekte im Gebiet von Abalak. Das „Projekt Niger“ ist eine gelungene Zusammenarbeit zwischen EMD und HILFE, da sowohl missionarische als auch diakonische Bedürfnisse abzudecken sind.

.Der Niger hat mehrere Nahrungsmittelkrisen hinter sich. Die Regenzeit fiel teilweise sehr mager aus. Deshalb versuchten Irhya und Marianne mit einer sogenannten Getreidebank die Grundversorgung armer Familien zu erschwinglichen Preisen sicherstellen und sie in Dürrezeiten vor Hunger und Ausbeutung bewahren.

Die Tamajaq durchleben schwierige Zeiten, geprägt von der Armut, Hoffnungslosigkeit. Oft fehlt eine Zukunftsperspektive. Die Hilfsbereitschaft über die Sippe/Stamm hinaus erleichtert den Kontakt zur Bevölkerung, um konkret etwas von der Liebe Gottes weiterzugeben.

Durch den Libyen-Konflikt geprägt sind tausende von Flüchtlingen, die meisten ursprünglich aus dem Niger, in ihre Heimat zurückgekehrt. Die Situation im Niger war sehr kritisch und auch die wirtschaftliche Situation hat sich destabilisiert, da viele der Flüchtlinge während der Zeit in Libyen ihre Familien im Niger unterstützt haben, d.h. dass diese Unterstützungen nun weggefallen sind.

.Der Niger hat mehrere Nahrungsmittelkrisen hinter sich. Die Regenzeit fiel teilweise sehr mager aus. Deshalb versuchten Irhya und Marianne mit einer sogenannten Getreidebank die Grundversorgung armer Familien zu erschwinglichen Preisen sicherstellen und sie in Dürrezeiten vor Hunger und Ausbeutung bewahren.

Der Niger hat mehrere Nahrungsmittelkrisen hinter sich. Die Regenzeit fiel teilweise sehr mager aus. Deshalb versuchten Irhya und Marianne mit einer sogenannten Getreidebank die Grundversorgung armer Familien zu erschwinglichen Preisen sicherstellen und sie in Dürrezeiten vor Hunger und Ausbeutung bewahren.

Die Genossenschaft HILFE hat auf diese Krise sofort reagiert und einen namhaften Betrag für die Linderung der Not zur Verfügung gestellt.  Die Aktion ist sehr gut verlaufen und wurde von der Bevölkerung sehr geschätzt. Es wurde allgemein anerkannt, dass die Christen die ersten waren, welche den Notleidenden zu Hilfe kamen.

Was einmal mit einer „Getreidebank“ begonnen hat, ist nun auf den Anbau von Gemüsegärten, den Brunnenbau und auf Hilfe im Gesundheitsbereich ausgeweitet worden

Mit Unterstützung der HILFE haben Ichya und Marianne in 14 Gemüsegärten in der Umgebung von Abalak und in die Anleitung von Gärtnern investiert. Auch die dafür benötigten Gartengeräte wurden zur Verfügung gestellt. Der Direktor des Landwirtschaftsdepartementes wurde eingeladen und mit ihm eine Zusammenarbeit definiert.

Ichya und Marianne leisten der Bevölkerung einen sehr wertvollen Dienst, immer mit dem Ziel, nachhaltige Veränderungen zu bewirken. Von grossem Vorteil ist, dass Ichya aus Niger stammt und das Land, die Menschen und die Kultur deshalb sehr gut kennt.

Mit dem von der HILFE zur Verfügung gestellten Geld werden Brunnen gegraben, Wasserpumpen und die nötigen Gerätschaften für den Gemüseanbau beschafft. Der Kommentar eines Gärtners: „Wir können nun nicht mehr sagen, es fehle uns an Material. Jetzt kommt es einzig und allein auf unsere Arbeit an.“  Es ist erfreulich festzustellen, dass ein Umdenken stattfindet und viele den Wert und den Erfolg der Eigenarbeit erkennen. Es lohnt sich, hier weiter zu investieren.

Martin Lobsigerl

Oktober 2016